Zahlen und Fakten

„Jahr für Jahr ensteht in Deutschland ein volkswirtschaftlicher Schaden in höhe von mehreren Millarden Euro durch krankheitsbedingte Ausfalltage, Tendenz stark steigend. Hinzu kommen Schäden durch Präsentismus und sonstige Konflikte am Arbeitsplatz.

Waren früher noch „klassische“ Erkrankungen ursächlich, so sind es heute psychisch bedingte Erkrankungen wie Persönlichkeitsstörungen, Burnout-Syndrom, Schizophrenie, Depressionen, Angststörungen und vieles mehr. Es ist nicht immer das Arbeitspensum, was die Menschen belastet, sondern in sehr, sehr vielen Fällen die fehlende „Menschlichkeit“.

 

Die Unternehmen investieren in neue Computer, Maschinen, Gebäude, Autos und, und, und. Was aber investieren Unternehmen in die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter? Haben Sie sich einmal gefragt, wieviel Lesitung ein Mitarbeiter erbringt, dem keinerlei Beachtung geschenkt wird, der vielleicht private Probleme hat, der in keinster Weise motiviert wird, der einfach nur jeden Tag zur Arbeit erscheint um seinen Job nicht zu verlieren? 80%, 60%, 40% ?

 

Steigern Sie das „Wertbefinden“ Ihrer Mitarbeiter. Sie werden es Ihnen mit Engagement & Loyalität danken.

 

Kosten von Präsentismus*

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Booz & Company für die Felix-Burda-Stiftung belaufen sich die durchschnittlichen Kosten, die deutschen Unternehmen durch krankheitsbedingte Fehlzeiten entstehen, auf 1199 Euro pro Jahr und Mitarbeiter. Demgegenüber belaufen sich die Präsentismuskosten auf nicht weniger als 2399 Euro pro Jahr und Mitarbeiter und sind somit doppelt so hoch.

Für den Arbeitgeber steigen damit die krankheitsbedingten Kosten auf 3.598 Euro jährlich pro Arbeitnehmer.

*Reduktion der Arbeitsproduktivität durch Leistungseinschränkung von Beschäftigten, die auf gesundheitliche Einschränkungen wie z. B. psychischer Belastungen zurückzuführen sind.

 

Burnout

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat errechnet, dass ein Burnout-Fall im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr mit sich bringt. Dabei verursachen Ausfälle aber nicht die höchsten Kosten, sagt Siebecke. Größerer Schaden entstehe den Firmen dadurch, dass die Betroffenen nicht mehr produktiv sind. Amerikanische Forscher gehen davon aus, dass durch psychische Beschwerden bei einem Acht-Stunden-Arbeitstag im Schnitt etwa eineinhalb Stunden nicht produktiv genutzt werden. Das trifft Unternehmen umso härter, da Burnout meist Leistungsträger trifft, die sich selbst Perfektion abverlangen. (Quelle: Spiegel Online)

Sonstige psychische Störungen kosten:

Ein Mobbingfall 15.000€ bis 75.000€
Ersetzen eines Facharbeiters 100.000€ bis 150.000€
Ersetzen eines mittleren Managers 450.000€ bis 500.000€

Quelle: Broschüre der BGETEM)

 

Konflikte am Arbeitsplatz

Durchschnittlich zehn Prozent der Arbeitszeit gehen verloren, weil Mitarbeiter in unternehmensinterne Konflikte verwickelt sind. Das ist ein halber Tag pro Woche. Hinzu kommen Kosten durch erhöhte Mitarbeiterfluktuation oder entgangene Aufträge. (Quelle: Onlinebefragung durch Professor Dr. Martin-Niels Däfler)

30 bis 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften werden direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht. (Quelle: Konfliktkostenstudie von KPMG)